An solch klaren Tagen ist die Farbe des Himmels azurblau, mit leuchtendem Grün unterlegt, im Zenit zum allerlichtesten Hellblau geweitet.
Am Abend sammelt sich dann das Lichtergrün rings um die Erde, wird klarer und intensiver, solange, bis von oben die Nacht sich sättigt, dunkles Blau weit nach unten sinkt, und in der letzten Helle des Übergangs der Abendstern flirrt. Aus ihm dann gebiert sich, ein über das anderemal, strahlendes Sternengelb in die zunehmende Schwärze des Firmaments hinein: Sternklare Nacht, glasklares Dunkel.
Heute wuchs daraus fahlgrünes Nordlicht hervor, leuchtete hinter dem Leib der Erde empor. Über dem weißen Rücken der Berge stand hellgrüner Lichterschimmer. Aus dem ragenden schwarzen Dreieck des Skierffe flackerten hellgrüne Flammen aus Licht empor. Lautlos zog sich ein hellgrüner Schleier aus Licht vor das Gewölbe der Sterne.
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(Bergtundra, S. 266)
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